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Wir danken von ganzem Herzen allen medizinischen Kräften die in diesen Tagen, Wochen und Monaten UNGLAUBLICHES leisten müssen und leisten!!! Ein riesiges Dankeschön und großen Respekt dafür!


Lichtblicke in Zeiten von COVID-19

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30.03.2020 Ein trauriges und gedrücktes Grüß Gott aus Venetien nach Deutschland

Die Stimmung bei uns hier in Venetien und überall in Italien ist sehr gedrückt und traurig, angesichts der schlimmen letzten veröffentlichten Zahlen 97.689 Infizierte und 10.779 Tote!

Derzeit sind mind. 6.414 Personen im medizinischen Bereich infiziert (Durchschnittsalter 49 Jahre) und 61 Ärzte (davon ein Großteil Hausärzte - allein 11 Ärzte in 48 Stunden - Stand 29.3.) gestorben. Allein in der Emilia-Romagna sind 10% der mit Corona Infizierten Menschen, Gesundheitspersonal, ein besorgniserregender hoher Prozentsatz.

Weiterhin viele Priester und Nonnen (darunter auch 55, 62 und 66-Jährige) ...

Der Verband der Hausärzte der Lombardei „Federazione medici di famiglia della Lombardia “ alamiert, dass bereits 1.800 Menschen in den Dreißigern mit Lungenentzündung von Covid-19 so Paola Pedrini, Sekretärin von Fimmg (von 600 Hausärzten hat jeder mind. 3 30-Jährige) die an einer Covid-Lungenentzündung leiden. Eine sehr bedenkliche Entwicklung!

Papst Franzsikus spendete am Abend des 27.3. vor einem menschenleeren Petersplatz sein „Urbi et Orbi“ (Der Stadt und dem Erdkreis). Der Pontifex sprach mit ergreifenden Worten zu allen Menschen "Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt. Sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt" - "Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern." Er erinnert uns daran wie verletzlich wir alle sind und sagte weiter "Der Sturm legt unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben". Es waren sehr bewegende Bilder und Worte, nicht nur seine sehr berührende Ansprache welche in mehreren Sprachen live übertragen wurde, sondern auch das Pestkreuz welches 1522 durch Rom getragen wurde. Papst Franziskus lud uns dazu ein, dass jeder für sich entscheiden sollte „was wirklich zählt und was vergänglich ist“. Es sei „die Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten“ und er bedauerte, dass sich viele in der Vergangenheit ganz von materiellen Dingen und Eigensucht hätten leiten lassen. Er sagte weiter „Wir haben vor deinen Mahnrufen nicht angehalten, wir haben uns von Kriegen und weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört“, wir haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden. Jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: Wach auf, Herr!“, sagte Franziskus mit den Worten des Evangeliums (Mk 4, 35-41), das die Jünger in Seenot zeigt, wie sie den schlafenden Jesus wecken, damit er ihnen hilft." Franziskus rief uns alle dazu auf „neue Formen der Gastfreundschaft, Brüderlichkeit und Solidarität zuzulassen“. In seiner langen Predigt würdigte er jene, die sich für eine Überwindung der Krise einsetzten. Er nannte dabei nicht nur die Ärzte und Krankenschwestern, sondern auch Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuer, Transporteure, Ehrenamtliche Helfer und Geistliche und betonte dabei dass es viele seien, „die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet".

Noch viel beunruhigender ist eine ganz aktuelle Auswertung aus dem Corriere della Sera. (25.03.2020)

Coronavirus: Madrid e New York saranno più colpite della Lombardia?

Anhand der Grafik sieht man das die aktuelle Entwicklung von Madrid und New York vermutlich an der Entwicklung der Lombardei „vorbeiziehen“ wird. Sieht man sich die Grafik und die Schnelligkeit an bekommt man schon Gänsehaut. Die Grafik zeigt die Anzahl der Todesfälle täglich und wie sie sich alle zwei bis drei Tage oder täglich verdoppeln kann. Die Flugbahn der Lombardei ist schlechter als die von Wuhan, aber die Projektion für andere Orte oder Städte ist noch besorgniserregender. Die Coronavirus-Pandemie wächst weiter. Erst am Dienstag äußerte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Besorgnis über die "beispiellose und unvorhersehbare Ausbreitung, die sich - wie er in einer Notiz schrieb - beschleunigt". Das Epizentrum des Coronavirus ist jetzt Europa, hier ist zu sehen, dass die meisten bestätigten Fälle in Italien und die Zahl der Todesopfer in Italien und Spanien in derselben Phase der Epidemie schneller zunehmen als in China. Italien ist im Vergleich zu einer Reihe anderer Länder "zeitlich voraus". Ca. 6 Tage im Vergleich zu Spanien, 14 Tage vor dem Vereinigten Königreich und 19 Tage vor den USA. Die Kurven wurden von John Burn-Murdoch für die Financial Times in Bezug auf die Anzahl der Todesfälle pro Tag seit dem zehnten Fall zusammengestellt. Wie Sie sehen sind Madrid und New York auf dem schlechtesten Weg. Wuhan, Emilia Romagna, Venetien und Kalifornien scheinen hier auf dem besten Weg zu sein. Natürlich hängen die "Flugbahnen der Kurven" von den ergriffenen Maßnahmen ab und können sich verbessern oder verschlechtern.

https://www.corriere.it/salute/cardiologia/20_marzo_25/coronavirus-madrid-new-york-potrebbero-fare-peggio-lombardia-come-zone-piu-colpite-0119876c-6e92-11ea-925b-a0c3cdbe1130.shtml


Bleiben Sie gesund und bleiben Sie zu Hause!


Leserbrief von Birgit und Cesare Bortoluzzi (19.03.2020)

Bergamo ein „Covid-19-Kriegsschauplatz“ zum Greifen nah

Sie liegen nur 1070 Kilometer voneinander entfernt, 806 Kilometer Luftlinie trennen Berlin und Bergamo. Nur doppelt so viele Kilometer wie Berlin und München. Ein „Kriegsschauplatz zum Greifen nah“.

Vielleicht kennen Sie die wunderschöne „Città Alta“ auf dem Hügel, der zu den letzten Ausläufern der Alpen gehört. Die letzte Schlacht, die Bergamo schlagen musste, war im April 1945, als die Stadt durch die Alliierten und italienische Partisanen erobert wurde. Wir schreiben den 19. März 2020, und der übermächtige unsichtbare Gegner heißt Covid-19.

Selbst die venezianischen Stadtmauern Bergamos, die seit 2017 zum Unesco-Welterbe gehören, können diesen Feind nicht abhalten. Allein nur an einem Tag (18. März) sind dort 319 Menschen diesem übermächtigen Feind zum Opfer gefallen. 118 Ärzte sind derzeit infiziert, und die Ärzte vor Ort müssen entscheiden, wer überleben darf, abhängig von Alter und Vorerkrankungen. Eine sehr schlimme und mehr als dramatische Situation.

Bergamo hat 121.639 Einwohner, ist also ca. so groß wie Fürth oder Würzburg. Wir selbst wohnen im wunderschönen Bayern, auch wenn wir derzeit noch im Veneto (Venetien; Anm. d. Redaktion) sind, da wir auch hier Familie haben und wissen, wie wichtig es ist, wirklich die Verhaltensregeln und Ausgangssperren zu beachten.

Dies sind keine übertriebenen Vorsichtsmaßnahmen, sondern es geht dabei wirklich um Leben und Tod. Wir verfolgen auch von hier sehr intensiv die Medien in Deutschland und waren sehr erschrocken, wie unbeschwert noch viele Menschen dicht an dicht das traumhafte Wochenendwetter genutzt haben, ohne Abstände, ohne jegliche Schutzmaßnahmen, und als wir dann noch von Corona-Partys gelesen haben, waren wir einfach nur noch geschockt.

Uns sind bei diesen Bildern die Tränen gekommen, denn Covid-19 wird sich noch ganz andere Schauplätze als Bergamo suchen. Bitte, bitte versucht so gut es geht dem Motto zu folgen „ich bleibe zu Hause“. Wir haben die Chance hier, die italienischen Medien sehr intensiv zu verfolgen, und bitte glauben Sie mir, bei den Bildern und Hilferufen würden auch Sie nur noch weinen.

Gestern Abend (18. März, Anm. d. Redaktion) hat Fontanas (Lombardei) in einem dramatischen Appell zu den Menschen gesprochen. „Bleib zu Hause, bald können wir denen, die krank werden, nicht mehr helfen“. Vielleicht haben Sie die Bilder von gestern noch nicht gesehen, wie im Zentrum von Bergamo eine lange Kolonne von 70 Militärfahrzeugen (!) am Bargo Palazzo hält, nur wenige Hundert Meter vom Friedhof entfernt. Entschuldigung, aber ich muss gerade wieder weinen, denn sie bringen Särge für die Krematorien, da die Leichenhalle von Bergamo seit Tagen nicht mehr in der Lage ist, die Opfer von Covid-19 aufzunehmen.

Gestern gab es im Fernsehen Fotos von Papst Franziskus mit Worten und Gebeten für Bergamo. So traurig und tief betroffen habe ich ihn noch nie gesehen. Papst Franziskus hat seinen tröstenden Segen für Gnade, Licht und Stärke überbracht. Er war nicht nur tiefbetroffen über die sehr vielen Toten, sondern auch darüber, dass all die Familien KEINE Chance haben, sich von den Toten zu verabschieden. Sie werden einfach weggebracht, niemand kann sich mehr verabschieden, weder auf Intensivstationen, noch auf Palliativstationen.

Sie können den geliebten Menschen keine letzten liebenden Worte mehr zusprechen und sagen: „Ich liebe dich“. Allein diese Vorstellung ist schrecklich und lässt mir mehr als Gänsehaut über den Rücken laufen.

Wir bitten Euch von ganzem Herzen, macht mit, denn es wird ein Morgen geben, und es liegt an jedem einzelnen von uns, Eigenverantwortung im Kampf gegen das Coronavirus zu zeigen, damit das Morgen für uns alle bunt werden kann – und nicht schwarz.

Denn die Verbreitung des Virus hängt von unserem Verhalten ab. Wir haben uns ganz klar entschieden – für das Bunte: Einhalten von Vorsichtsmaßnahmen, Solidarität mit unseren Mitmenschen, faires Miteinander, Befolgen der strengen Verhaltensregeln, um das Gesundheitssystem nicht zum Kollaps zu bringen und die Menschen, die dort täglich Enormes leisten müssen, zu entlasten (ganz großen Respekt hierfür), absoluter Schutz der Älteren und Risikogruppen, gemeinsam positiv in die Zukunft blicken. Und wir bleiben zu Hause!

Wir wünschen allen von ganzem Herzen Gesundheit und viel Kraft im Kampf gegen Covid-19, dem unsichtbaren und übermächtigen „Feind“ – wir sind fest davon überzeugt, dass wir ihn gewinnen können, wenn wir alle mitmachen. Darauf kommt es im Jetzt, Heute und Hier an.

Bitte seid dabei!!!


Birgit und Cesare Bortoluzzi


Ein herzliches Dankeschön an die Funke Mediengruppe / Funke Medien NRW die uns hierbei sehr unterstützt hat. Vielen herzlichen Dank auch an unseren Miesbacher Merkur, der ein Interview veröffentlicht hat.


Berliner Morgenpost

Miesbacher Merkur

Hamburger Abendblatt

Süddeutsche Zeitung

WAZ Westdeutsche Allgemeine Z. (Funke Medien NRW)

En24 News (California St. Doargo) - USA

Braunschweiger Zeitung

Thüringer Allgemeine (Gotha)

Westfälische Rundschau (Funke Medien NRW)

Westfalenpost (Funke Medien NRW)

Harz Kurier

Bergedorfer Zeitung

Salzgitter Zeitung

NRZ (Funke Medien NRW)

IKZ Online - Iserlohner KA (Funke Medien NRW)

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Stuttgart: Grußbotschaft aus dem Veneto von Birgit und Cesare Bortoluzzi
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